
Wuppertal, den 28. April 2005
30. April – Tag für gewaltfreie Erziehung
Kindererziehung ist nicht kinderleicht: Die Hand sollte nicht „ausrutschen“. Daran erinnert der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) alle Eltern heute – am Tag der gewaltfreien Erziehung. „Es ist uns ein großes Anliegen, Eltern Mut zu machen: Zuhören, Reden und Verhandeln mit den Kindern hilft, Probleme zu klären und Lösungen anzugehen“, sagt Friedhelm Güthoff vom Deutschen Kinderschutzbund. „Die allermeisten Eltern wollen eigentlich ohne Gewalt erziehen – ohne Klaps, Ohrenlangziehen, Backpfeife... Aber im Alltag mit Kindern ist es manchmal schwierig, dies durchzuhalten“, so Güthoff.
Der Diplompädagoge und Geschäftsführer des Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen spricht davon, wie wichtig ein gutes Krisen-Management in der Familie ist. Wie in der Wirtschaft auch, kann man dies, so Güthoff, lernen. „Starke Eltern – Starke KinderÒ sei ein Kurs, den der Deutsche Kinderschutzbund bundesweit anbiete. „Es geht um Wege in eine Erziehung, die Freude und weniger Stress machen. Ziel ist es, im Austausch mit anderen Eltern zu lernen, die positiven Seiten des Kindes zu sehen, Grenzen zu setzen und eigene und Bedürfnisse der Kinder ernst zu nehmen“, sagt Friedhelm Güthoff. Für den Experten in Sachen Erziehung steht ein „von Liebe und Achtung geprägtes Erziehungsverhalten“ im Zusammenleben mit den Kindern hoch im Kurs.
Erziehungsberechtigte werden, so der Kinderschutzbund, im Kurs „Starke Eltern – Starke KinderÒ“ in ihrer Erziehungsfähigkeit unterstützt und für den Familienkonflikt fit gemacht. „Dort können Eltern das Verhandeln und Zuhören lernen“, so Güthoff. Ziel des Kurses sei es, Grenzen und Menschen zu respektieren. Der DKSB hilft so, eine Familie zu unterstützen, „in der gestritten wird – ohne sich jedoch gegenseitig niederzumachen“.
Dieses bundesweite Elternangebot kann nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes im Laufe des Jahres deutlich ausgebaut werden. Möglich mache dies eine 100.000 Euro-Spende des Bekleidungsfilialisten Jeans-fritz. In seinen rund 200 Filialen hatte Jeans-fritz eine Kalender-Aktion gestartet. „Dabei zogen die Kundinnen und Kunden neben den Jeans- auch die Spendierhosen an: Am Tresen bekamen sie einen Jahreskalender von Jeans-fritz mit in die Einkaufstasche gesteckt. Als Dankeschön zweigten die Kunden eine freiwillige Spende von einem Euro für den Kinderschutzbund ab“, erklärt Friedhelm Güthoff die Aktion.
„Es ist vorbildlich, wie sich Jeans-fritz für die Interessen von Kindern einsetzt“, lobt Güthoff das soziale Engagement des Unternehmens, das seinen Sitz im ostwestfälischen Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke) hat. Symbolisch bekam der Kinderschutzbund jetzt zum Abschluss der Kalender-Aktion eine Pudelmütze randvoll mit Euroscheinen von Jeans-fritz überreicht. Für den Deutschen Kinderschutzbund nahmen die Kids Kenned und Naomi die euroschwere Spende entgegen: „Meine Pudelmütze ist jetzt wie ein riesiges Sparschwein...“, sagt Kenned. Und dem Kinderschutzbund sichert die Spende sein Familien-Projekt „Starke Eltern – Starke KinderÒ“.
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Foto: Deutscher Kinderschutzbund (Hinweis: Der Abdruck des Fotos ist honorarfrei. Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich. Das Foto in 2404 x 1687 Auflösung steht Ihnen zum Download unter Pressefoto DKSB JeansFritz big.jpg zur Verfügung.)
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Foto-Unterzeile: Eine Pudelmütze voll Bares: Kenned und Naomi nehmen eine „euroschwere Pudelmütze“ für den Kinderschutzbund entgegen. Bei einer bundesweiten Aktion „Kalender gegen Spende“ sammelte der Bekleidungsfilialist Jeans-fritz insgesamt 100.000 Euro für das Familien-Projekt „Starke Eltern – Starke KinderÒ“ vom Deutschen Kinderschutzbund zur gewaltfreien Erziehung.
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