DKSB in NRW fordert besseren Schutz für Kinder im Netz

HandyDer Deutsche Kinderschutzbund in Nordrhein-Westfalen fordert einen verstärkten Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Jungen und Mädchen sollten in erster Linie informiert und geschult werden, damit sie Risiken und Gefahren im Internet stark und selbstbewusst begegnen können. Das ist eine der Hauptforderungen der „Kölner Erklärung“, die die Landesmitgliederversammlung des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) in NRW am Samstag verabschiedet hat.

Die Vermittlung von Medienkompetenz müsse – so die Resolution – fester Bestandteil aller Bildungs- und Ausbildungsgänge werden. Darüber hinaus werden unter anderem auch Fortbildungen für Eltern gefordert. „Denn obwohl sie selbst Medien stark nutzen, sind ihnen die Gefahren für ihre Kinder häufig nicht bewusst“, sagte die neue Landesvorsitzende Prof. Dr. Gaby Flösser.

Der Hintergrund der Resolution: Aktuellen Studien zufolge besitzen über 90 Prozent der Jungen und Mädchen über zwölf Jahren ein eigenes Smartphone. Auch von den jüngeren Kindern nutzen über 42 Prozent ein Smartphone. Dieser mobile Zugang zum Internet birgt nach Ansicht des DKSB in NRW Risiken. Dazu gehören etwa Cybermobbing, Hate Speech, Fake News oder sexuelle Übergriffe im Netz.

Die Resolution mit allen Forderungen finden Sie hier.

15.04.2018