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Die Mitgliederversammlung des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband NRW e.V. bestätigte mit überwältigender Mehrheit den Vorstand.
Ferner sprachen sich die Delegierten für eine Verwaltungsreform in den staatlichen Mittelbehörden des Landes aus. In aller Deutlichkeit wendeten sich die 110 TeilnehmerInnen der Versammlung gegen die Abschaffung der Landesjugendämter als Beratungs- und Aufsichtsinstanz.
Die Initiative Den Kindern ihre Rechte - NRW muß handeln bekommt Aufwind.
Neuer Vorstand mit alter Besetzung
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen
Kinderschutzbundes NRW e.V. wurde Dieter Greese, Essen, als 1. Vorsitzender mit
überwältigender Mehrheit in seinem Amt für weitere drei Jahre bestätigt.
Ebenfalls gewählt wurden die stellv. Vorsitzenden Marlis Herterich, Köln, und Hildegard
Böcher, Minden, sowie als Schatzmeister Dr. Ulrich Spie, Essen, und Brigitte Mangen,
Mülheim, als Schriftführerin. Neu in den Vorstand kamen Waltraud Hostettler und Prof.
Dr. Hans-Jürgen Schimke. Beide bekleiden das Amt des Beisitzers/der Beisitzerin. (Fotos
vom neuen Vorstand können unter der Tel.Nr. 0202/754465 angefordert werden)
Keine Demontage der Kinder- und Jugendhilfe
Ferner beschloß die Mitgliederversammlung, sich für eine Verwaltungsreform in den staatlichen Mittelbehörden einzusetzen, die den Anforderungen an ein modernes Dienstleistungszentrum mit effektivem und effizientem Mitteleinsatz und der Gewährleistung eines Höchstmaßes an Qualität in der Jugendhilfe gerecht wird.
Die
müssen, so die Delegierten, gewährleistet bleiben.
Die aktuelle Diskussion in Politik, Verwaltung und in den Medien über
die Auflösung der Landschaftsverbände verfolgt der DKSB in NRW mit großer Sorge. Durch
die geplante Aufgabe der staatlichen Mittelbehörden und damit der Auflösung der
Landesjugendämter sieht der DKSB NRW die Sicherstellung eines Höchstmaßes an Qualität
in der Jugendhilfe in Gefahr.
Die beiliegende Resolution Demontage der Kinder- und Jugendhilfe wurde
einstimmig angenommen.