geRECHT in NRW

geRECHT in NRW

Mitreden macht stark
Im Mittelpunkt der Arbeit von „geRECHT in NRW“ stehen Kinder und Jugendliche, die für kürzere oder längere Zeit in Heimen leben. Das Projektteam macht sich dafür stark, dass die Jungen und Mädchen in den Einrichtungen stärker dabei mitreden können, wie ihr Alltag gestaltet sein soll und welche Regeln in ihrer Gruppe gelten. Um das zu erreichen, berät das Team Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen dabei, wie sie eine gute Beteiligungs- und Beschwerdekultur aufbauen und
pflegen können.

Die eigene Meinung sagen zu dürfen schützt vor Machtmissbrauch
Der Hintergrund: Kinder und Jugendliche sollen an Entscheidungen, die sie selbst betreffen, beteiligt werden. Das sieht die UN-Kinderrechtskonvention vor. Das Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) geht noch weiter. Darin ist vorgeschrieben, dass Einrichtungen (z. B. Heime und Kindertageseinrichtungen) für eine Betriebserlaubnis geeignete Verfahren der Beteiligung sowie der
Möglichkeit der Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten einführen müssen. „geRECHT in NRW“ unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, dieses Recht auch wahrnehmen zu können. Sich mit der eigenen Meinung in den Gruppenalltag einzubringen und sich bei Bedarf beschweren zu können, stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen. Es hilft dabei, sie langfristig vor
Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen zu schützen.

Infos im Internet gibt es hier: www.gerecht-in-nrw.de

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