Das Kinderrecht des Monats August: das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

Beteiligung

(c) DKSB/Susanne Tessa Müller

„Kinder haben eine ganz eigene Sicht auf die Dinge – und die lohnt es sich anzuhören“, sagt Krista Körbes, Landesgeschäftsführerin des Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen. „Auch wenn es manchmal anstrengend ist: Wir Erwachsenen sollten die Meinung von Kindern viel ernster nehmen, als wir das bisher tun“, betont Körbes.

Warum Bewegungen wie „Fridays for future“ wichtig sind
Die UN-Kinderrechtskonvention sieht vor, dass Kinder bei allen Entscheidungen, die sie betreffen, mitreden dürfen. Das geschieht nach Ansicht des Kinderschutzbundes aber noch viel zu wenig. „Wir sprechen uns dafür aus, Kinder und Jugendliche stärker an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – ob in der Politik, in den Kommunen, in Schulen oder in der Justiz“, so Krista Körbes. Daher begrüßt der Kinderschutzbund die Bewegung „Fridays for future“, die auch jetzt in den Sommerferien – wenn auch in abgespeckter Form – weitergeht.

Wenn Kinder ihrem Alter entsprechend an Entscheidungsprozessen beteiligt werden, lernen sie, wie Demokratie funktioniert. „Außerdem entwickeln sie ein gesundes Selbstbewusstsein, wenn sie merken, dass ihre Meinung wirkungsvoll ist“, sagt DKSB-Landesgeschäftsführerin Krista Körbes.

Beteiligung vor Ort
Auch für die über 100 Orts- und Kreisverbände des Deutschen Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen ist es wichtig, die Meinung von Kindern ernst zu nehmen.

Unter diesem Link können Sie mehr über ein Beteiligungsprojekt aus dem DKSB Ortsverband Krefeld erfahren.