Das Kinderrecht des Monats März: das Recht auf Gesundheit

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(c) DKSB/Susanne Tessa Müller

Nicht alle Mädchen und Jungen haben dieselben Gesundheitschancen
Kinder haben das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit. So steht es in der UN-Kinderrechtskonvention, die für alle Kinder gilt. „Leider gibt es in diesem Bereich noch viele Lücken“, kritisiert Krista Körbes, Landesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen. Kinder aus sozial benachteiligten Familien verfügen aktuellen Studien zufolge über einen vergleichsweise schlechteren Gesundheitszustand als andere. Sie sind häufiger von chronischen Krankheiten und psychischen Auffälligkeiten betroffen.

Kinderschutzbund macht sich für die Elternbildung stark
„Elternbildung ist ein wichtiger Schlüssel zur Kindergesundheit“, erklärt Krista Körbes. So entwickelt der Deutsche Kinderschutzbund in NRW Kurse und Materialien, in denen die Themenbereiche Ernährung, Bewegung und Entspannung leicht und unterhaltsam vermittelt werden. „Aber auch Stress und Überforderung wirken sich in vielen Familien auf die Gesundheit der Kinder aus“, so Körbes weiter. „Auch hier informieren wir Eltern und setzen uns außerdem dafür ein, dass sich Kinder in Kitas und Schulen mehr bewegen und gesünder ernähren.“

Viele Orts- und Kreisverbände des Deutschen Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen setzen sich ebenfalls für die Förderung der Kindergesundheit ein. So gibt es zum Beispiel verschiedene Angebote zur Elternbildung oder Kochkurse.
Hier können Sie sich über das Projekt „FaBa Bielefeld – Familien in Balance“ des Ortsverbandes Bielefeld informieren.