Kinderschutzbund sammelt Spenden für von der Flutkatastrophe betroffene Kinder

(c) Hans Braxmeier auf Pixabay

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Viele Menschen stehen nach den zerstörerischen Überflutungen von letzter Woche vor dem Nichts. Dem Kinderschutzbund ist es ein Anliegen, dass die Bedürfnisse der betroffenen Kinder jetzt besonders in den Blick genommen werden und bittet daher um Spenden.

In NRW hat es in die DKSB Ortsverbände Hagen, Erftstadt, Bad Münstereifel und Rösrath besonders schwer getroffen

„Viele Kinder haben Traumatisches erlebt. Manche haben Angehörige verloren oder ihr Zuhause. Es ist wichtig, dass diese Kinder zeitnah unterstützt werden“, sagt Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds. Was die Hilfe erschwert: Auch Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe vor Ort sind von der Flut zum Teil zerstört worden, darunter auch Einrichtungen des Kinderschutzbunds. Die nordrhein-westfälischen Ortsverbände Hagen, Erftstadt, Bad Münstereifel und Rösrath hat es besonders schwer getroffen. Ebenso den Kinderschutzbund in Ahrweiler, Rheinland-Pfalz. Manche Einrichtungen wie KiTas sind zum Teil gänzlich zerstört.

Das Spendenkonto des Kinderschutzbundes

Um schnell helfen zu können, sammelt der Kinderschutzbund Spenden auf „betterplace“: www.betterplace.org/de/projects/98019 und auf dem Konto des Kinderschutzbund Bundesverbands, IBAN: DE25 2512 0510 0007 4880 00 unter dem Stichwort „Hochwasserhilfe“. Da es keine Möglichkeit zur Lagerung gibt, werden aktuell keine Sachspenden erbeten.

Trauma-Arbeit und Betreuungsangebote sollen unterstützen

Joachim Türk, Bundesvorstandsmitglied im Kinderschutzbund und Landesvorstand in Rheinland-Pfalz, steht, genauso wie der Landesverband NRW, im engen Austausch mit betroffenen Ortsverbänden: „Wir wollen den betroffenen Kindern jetzt helfend beiseite stehen. Wir wollen unter anderem Trauma-Arbeit und Betreuungsangebote schnell bereitstellen.“

Dank an alle, die helfen

„Wir bedanken uns bei allen Helfenden, die vor Ort oder mit ihren Spenden die Kinder aus den Flutgebieten unterstützen!“, so der Präsident des Kinderschutzbunds, Heinz Hilgers. Weiter: „Besonders diejenigen, die selbst betroffen sind und sich trotzdem gerade jetzt im Kinderschutz vor Ort engagieren, haben meinen größten Respekt!“

23.07.2021