Kinderschutzbund wirbt mit einer sechs Meter breiten Bande beim FC Vreden für seine Arbeit

Manfred Walhorn (li.), stellvertretender Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes in NRW, und Bernhard Tenhumberg (re.), Vorsitzender des FC Vreden, stellten die Bande vor.

Manfred Walhorn (li.), stellvertretender Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes in NRW, und Bernhard Tenhumberg (re.), Vorsitzender des FC Vreden, stellten die Bande vor.

„Wir machen uns stark für Kinder.“ Dieser Slogan prangt seit Kurzem auf einer sechs Meter breiten Bande auf dem Gelände des Fußballplatzes des FC Vreden 52. Damit macht der Landesverband des Kinderschutzbundes auf seine Arbeit aufmerksam. Der FC Vreden stellt dem Kinderschutzbund diesen Werbeplatz kostenlos zur Verfügung. Am Samstag (04.09.) wurde die Bande offiziell präsentiert.

„Kinderrechte und Kinderschutz sind uns als Verein sehr wichtig“, betonte Bernhard Tenhumberg, Vorsitzender des FC Vreden. „Daher freuen wir uns, dass der Kinderschutzbund als wichtiger Ansprechpartner für Eltern und Kinder nun auf unserem Platz präsent ist“, so Tenhumberg weiter.

Hervorragender Ort für eine Werbebande für den Kinderschutzbund
„Herzlichen Dank für diese großartige Initiative“, sagte Manfred Walhorn, stellvertretender Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes in NRW. Kinder haben ein Recht auf Freizeit, auf Spiel und aktive Erholung. So steht es in der UN-Kinderrechtskonvention. „Daher ist der neu gestaltete Spielplatz neben dem großen Fußballfeld ein hervorragender Ort, um auf unsere Arbeit hinzuweisen“, so Walhorn. Der Kinderschutzbund ist in Nordrhein-Westfalen in rund hundert Städten vertreten; von Vreden aus gesehen liegen die nächsten Orts- bzw. Kreisverbände in Bocholt und Coesfeld.

Auch auf dem Land müssen Kinderrechte besser umgesetzt werden
Kinder haben Rechte. Allerdings werden sie im Alltag längst noch nicht umfassend umgesetzt – das gilt auch für den ländlichen Raum. „Auch bei uns in Vreden gibt es Jungen und Mädchen, die Unterstützung brauchen“, sagte Bernhard Tenhumberg vom FC Vreden. „Es gehört zu unseren Aufgaben, dafür aufmerksam zu sein.“ Als Beispiel nannte er die Teilhabe von Kindern aus einkommensschwachen Familien. „Falls sie aus finanziellen Gründen nicht bei Aktivitäten unseres Vereins mitmachen können, helfen wir schnell und unbürokratisch“, erklärte Tenhumberg. Darüber hinaus will der FC Vreden das Thema „Gewalt gegen Kinder“ aus der Tabuzone holen und sowohl Trainer als auch Eltern und Kinder dafür sensibilisieren.

05.09.2021
Vreden_Web_02