Projektpartner gesucht

Bodyshaming meint die Diskriminierung und Beleidigung von Menschen aufgrund ihrer körperlichen Merkmale. Dieses Phänomen findet sich insbesondere im Internet, da Selbstdarstellung und Inszenierung des Körpers wesentliche Bestandteile der sozialen Netzwerke sind. Plattformen wie Instagram, Facebook, Youtube oder TikTok werden tagtäglich millionenfach angeklickt und leben von Interaktionen, die emotional, lebendig und unterhaltsam sind.

Zeichen setzen gegen Bodyshaming
So werden Eindrücke des „perfekten“ Lebens – und insbesondere des perfekten Körpers – vermittelt. Egal ob die Figur, die Körperhaltung, das Gewicht, Muskeln oder Haut und Haare: Man kann schnell Komplimente nach dem Hochladen der Fotos bekommen – aber genauso auch Hasskommentare und Beleidigungen. „Andersartigkeit“ – ob sexuelle, ethnische oder optische – wird oft zur digitalen Zielscheibe.

Das Projekt
Ziel des Projekts soll sein, Kinder und Jugendliche auf verschiedenen Ebenen für das Thema „Bodyshaming“ zu sensibilisieren. Um das Thema feinfühlig bearbeiten zu können, soll das Projekt sowohl theoretisch als auch praktisch unter Nutzung und Reflexion digitaler Medien umgesetzt werden. Es kann als eine Tagesveranstaltung durchgeführt werden oder im Rahmen einer Projektwoche ausgeweitet werden.

Sind Sie dabei?
Als Kooperationspartner für das Projekt sollen drei Orts- und Kreisverbände des Deutschen Kinderschutzbundes in NRW gewonnen werden, die konkret mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Inhaltliche Fragen können Sie an Eda Kanber (Fachberatung Kindergesundheit und Medienkompetenz) richten: e.kanber@dksb-nrw.de

 

Gefördert vom:

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