Auf der Suche nach dem nachhaltigen Leben

forest-231066„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen.“
Max Frisch

Wie nachhaltig leben wir? Und was können wir dabei besser machen? Diesen Fragen gehen Kinder und Jugendliche im Projekt „Auf der Suche nach dem nachhaltigen Leben“ nach. Es hat im Januar 2020 begonnen und ist auf zwei Jahre angelegt. Der Landesverband NRW des Kinderschutzbundes hat das Projekt entwickelt und koordiniert es. Er arbeitet dabei eng mit insgesamt fünf Ortsverbänden des Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen zusammen.

Über Nachhaltigkeit schreiben und Zusammenhänge verstehen

Die Idee des Projekts: In Reporter-Workshops in den einzelnen Ortsverbänden setzen sich Kinder und Jugendliche mit zwei Themenkomplexen auseinander, die für sie von besonderer Bedeutung sind: die Entstehung journalistischer Produkte und von Medien generell sowie Nachhaltigkeit und die Zukunft der Erde. Nachhaltig zu handeln bedeutet dabei, dass wir Menschen uns so verhalten sollen, dass alle Lebewesen auf der Erde auch in Zukunft gut leben können. Konkret bedeutet das: Energie sparen, Müll vermeiden, Sachen gebraucht kaufen oder tauschen, Dinge wiederverwerten und vieles mehr.

Umweltbildung und Medienkompetenz fördern

In den Kursen lernen die jungen Menschen unter Anleitung professioneller Journalist*innen, komplexe Fragestellungen zu recherchieren und die Ergebnisse verständlich und anschaulich darzustellen. Durch das Projekt – so das Ziel – werden sowohl die Umweltbildung als auch die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen gefördert. Darüber hinaus sollen sie auch auf persönlicher Ebene von den Workshops profitieren und sich als gestaltungskompetente, mündige Bürger*innen einer Demokratie erfahren.

Ehrenamtliche aus den jeweiligen Ortsverbänden des Kinderschutzbundes sind bei den Kursen dabei und unterstützen die Kinder und Jugendlichen.

Bislang konnten die Workshops in Wuppertal (Herbstferien 2020) und Sankt Augustin (Osterferien 2021) stattfinden. Für die Sommer- und Herbstferien 2021 sind weitere vier Kurse in Bielefeld, Hagen, Sankt Augustin und Wesel geplant.

Das Projekt ist für die Jahre 2020 und 2021 angelegt und wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert.

Die Texte und Fotos aus den Workshops finden Sie auf:

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