Welche Haltung möchten wir Kindern und Jugendlichen vermitteln, wenn es um Sexualität geht? Was denke und fühle ich selbst? Und wie können wir junge Menschen am besten schützen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt von zwei Schulungen im Kinderschutzbund Bonn, die durch die Fördermaßnahmen zur Unterstützung von Prävention und Nachsorge von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche des Landes NRW ermöglicht wurden.
Wertvoller Austausch
Der Ortsverband Bonn hat in den Jahren 2023 und 2024 sein Kinderschutzkonzept überarbeitet. „Daher waren die Schulungen für alle ein wirkliches Geschenk. Die Referentin konnte eine Sicherheit im Bereich der Sexualpädagogik vermitteln, die wir allein so nicht hinbekommen hätten“, so Ellen Heimes, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Bonn.
„Sexualität und Prävention von sexualisierter Gewalt in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen“: Der Titel der beiden Fortbildung war gleich, aber die Zielgruppen jeweils eine andere. Das hauptamtliche Team mit 25 Personen nahm an einer zweitägigen Schulung teil, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprachen sich im Vorfeld für nur einen Tag Fortbildung aus. „Die 23 Ehrenamtlichen waren danach aber so interessiert und begeistert, dass sie am liebsten noch einen zweiten Tag drangehängt hätten“, erzählt Ellen Heimes weiter.
Nur möglich durch die Landesförderung
Wie spricht man mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersgruppen über Sexualität? Welche Strategien nutzen Täter*innen? Und wie kann der Kinderschutzbund Schutzräume schaffen? All diese Fragen wurden in den Schulungen ebenfalls thematisiert. „All die Informationen und der fachliche Austausch waren uns sehr willkommen“, sagt Geschäftsführerin Ellen Heimes. „Ohne die Landesförderung hätten wir die Fortbildungen mit einer externen Fachfrau so nicht finanzieren können.“
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