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Kinderschutzbund in NRW verabschiedet Resolution:
Was muss passieren, damit die Kinderrechte verstärkt im Alltag ankommen?
„Auch in einem reichen Land wie Deutschland muss noch einiges passieren, damit die Kinderrechte im Alltag von Mädchen und Jungen spürbar werden.“ Dieses Fazit zog Prof. Dr. Gaby Flösser, Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) in Nordrhein-Westfalen, kürzlich nach der Landesmitgliederversammlung des Verbandes.

„Obwohl sie geltendes Recht ist, werden die in der Konvention verbrieften Kinderrechte bei Entscheidungen in der Gesetzgebung, Verwaltung oder Rechtsprechung bis heute nicht immer ausreichend berücksichtigt“, heißt es in einer Resolution, die die Mitglieder des DKSB in Nordrhein-Westfalen verabschiedeten. Die Forderungen waren am Tag zuvor auf einer Fachtagung in verschiedenen Gruppen erarbeitet worden (Foto).

Hier können Sie den Text der Resolution nachlesen.

Kinderrecht des Monats Juni: das Recht auf Information
Ob durch Bücher oder Zeitungen, durch Radio, Fernsehen oder das Internet: Kinder dürfen sich frei informieren. So steht es in der UN-Kinderrechtskonvention. Dieses Recht ist in Deutschland, so auch in Nordrhein-Westfalen, im Alltag der meisten Jungen und Mädchen angekommen. Allerdings müssten sie lernen, mit dem Medienangebot verantwortungsvoll umzugehen, betont der Kinderschutzbund in NRW.
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